Seifebnspende an der Ganja Primary School
Seifebnspende an der Ganja Primary School

press to zoom
Schuhübergabe an der Dima Primary School
Schuhübergabe an der Dima Primary School

press to zoom

press to zoom
Seifebnspende an der Ganja Primary School
Seifebnspende an der Ganja Primary School

press to zoom
1/10

Jiggers 2021: Heilung für die Sorgenkinder

Die Bekämpfung der Krankheit hat sich im Jahr 2021 weiterhin positiv entwickelt. Wir freuen uns sehr über gute Nachrichten aus dem letzten Quartal: die beiden Familien Familien Mwazondo und Shaban Mweruphe, unsere "Sorgenkinder", die sehr stark unter der Krankheit litten, sind nun vollständig geheilt!

 

Bei der Krankheit Jiggers handelt es sich um Parasitenbefall durch Sandflöhe. Der Parasit bohrt sich in die Haut, häufig an den Füßen oder auch den Händen. Dort werden Eier ausgebrütet, welche bis zu einer Größe von 1 cm anschwellen. Der Befall führt zu Entzündungen und Absterben der Haut. Schreiben oder Laufen wird zunehmend schwerer. 

Die Bilder zeigen die Behandlung mit Kaliumpermanganat. Das Mittel muss innerhalb von sechs Wochen dreimal angewandt werden bis die Parasiten abgestorben sind. Danach ist der Patient vollständig geheilt.

 

Wie lässt sich die Krankheit vermeiden?

  • Hygiene, regelmäßige Reinigung mit Kernseife

  • Feste Böden in Hütten und Schulen, da sich die Flöhe im warmen Erdreich und Sand besonders wohlfühlen.

  • Festes Schuhwerk

  • Getrennte Räumlichkeiten für Mensch und Tier

 

Wie lässt sich eine solch große Anzahl an Menschen heilen? Wer sind die Partner vor Ort?

Eine solch große Anzahl an Behandlungen kann nur mit einem kompetenten Ärtze-Team durchgeführt werden. Unser Projektpartner, der Verein Wir helfen in Afrika e.V. arbeitet sehr erfolgreich mit dem Team „Neat Feet Health Trust“ zusammen. Sie organisieren die Abläufe und Behandlungsorte, die meist in Schulen sind. Das Team kann beachtliche Erfolge in der Bekämpfung der Krankheit vorweisen: Bis Juni 2019 konnten rund 9.800 Menschen nachhaltig geheilt werden. Ziel ist, den kompletten Kwale-Distrikt (Südkenia) zu 90 % von „Jiggers“ zu befreien. Die Projektträger begleiten die Behandlung auch durch Präventionsarbeit. Die Familien der Erkrankten gehen auch heute oft noch davon aus, das die Betroffenen (häufig Kinder) verhext sind und die Anschwellungen deshalb auftreten. Eine Jiggers-Therapie kostet ca. 5 €. 

Wir haben das Projekt, gemeinsam mit zwei großzügigen Spendern, die anonym bleiben möchten, mit einer Zuwendung von insgesamt 50.000 € unterstützt.