top of page
Neue Sandalen für Shaban
Neue Sandalen für Shaban

press to zoom
Seifebnspende an der Ganja Primary School
Seifebnspende an der Ganja Primary School

press to zoom

press to zoom
Neue Sandalen für Shaban
Neue Sandalen für Shaban

press to zoom
1/10

Jiggers ll: Der Kampf gegen die Krankheit geht in die zweite Runde

faktorzwei.png

Die Bekämpfung der Krankheit Jiggers ging im Jahr 2022 in die zweite Runde. Untersützung bekam die Stiftung hierfür durch eine Spende der Firma Philipp Zimmermann Immobilien sowie eine weitere Zuwendung eines Spenders, der anonym bleiben möchte. Die Summe der beiden Spenden von rund 8.000 Euro wurde von MaKuSti verdoppelt (Faktor2 Projekt). Damit ist nun die nachhaltige Behandlung sowie die Anschaffung von 100 Paar Schuhen für einen Zeitraum von mindestens drei Monaten gewährleistet.

 

Das Jiggers-Projekt unseres Partners, dem Verein „Wir helfen in Afrika e.V.“, Gelnhausen, besteht seit 2015. In diesem Zeitraum wurden insgesamt ca. 100.000 Kinder und Erwachsene erfolgreich behandelt. 

 

Von Jiggers sind in der Hauptsache Kinder betroffen, die aus sehr armen Verhältnissen kommen, in denen es kein oder nur schwer Wasser gibt und die finanziellen Mittel für Seife fehlen. Die Jiggers-Behandlung wird hauptsächlich in Schulen durchgeführt, um viele Kinder gleichzeitig zu erreichen. Die Behandlungen werden vom Fachpersonal des „Neat Feet Health Trust“ durchgeführt und werden mittlerweile -dies ist sehr erfreulich- von den Gesundheitsbehörden des Msambweni Sub-County anerkannt und unterstützt.

 

Bei der Krankheit Jiggers handelt es sich um Parasitenbefall durch Sandflöhe. Der Parasit bohrt sich in die Haut, häufig an den Füßen oder auch den Händen. Dort werden Eier ausgebrütet, welche bis zu einer Größe von 1 cm anschwellen. Der Befall führt zu Entzündungen und Absterben der Haut. Schreiben oder Laufen wird zunehmend schwerer. 

Die Bilder zeigen die Behandlung mit Kaliumpermanganat. Das Mittel muss innerhalb von sechs Wochen dreimal angewandt werden bis die Parasiten abgestorben sind. Danach ist der Patient vollständig geheilt.

 

Wie lässt sich die Krankheit vermeiden?

  • Hygiene, regelmäßige Reinigung mit Kernseife

  • Feste Böden in Hütten und Schulen, da sich die Flöhe im warmen Erdreich und Sand besonders wohlfühlen.

  • Festes Schuhwerk

  • Getrennte Räumlichkeiten für Mensch und Tier

 

Wie lässt sich eine solch große Anzahl an Menschen heilen? Wer sind die Partner vor Ort?

Eine solch große Anzahl an Behandlungen kann nur mit einem kompetenten Ärtze-Team durchgeführt werden. Unser Projektpartner, der Verein Wir helfen in Afrika e.V. arbeitet sehr erfolgreich mit dem Team „Neat Feet Health Trust“ zusammen. Sie organisieren die Abläufe und Behandlungsorte, die meist in Schulen sind. Das Team kann beachtliche Erfolge in der Bekämpfung der Krankheit vorweisen: Bis Juni 2019 konnten rund 9.800 Menschen nachhaltig geheilt werden. Ziel ist, den kompletten Kwale-Distrikt (Südkenia) zu 90 % von „Jiggers“ zu befreien. Die Projektträger begleiten die Behandlung auch durch Präventionsarbeit. Die Familien der Erkrankten gehen auch heute oft noch davon aus, das die Betroffenen (häufig Kinder) verhext sind und die Anschwellungen deshalb auftreten. Eine Jiggers-Therapie kostet ca. 5 €.

bottom of page